
Glossar
Photovoltaik
bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen.
Erneuerbare Energien
auch regenerative Energien, sind Energien aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beiträgt.
Zu diesen Energieressourcen zählen insbesondere Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Geothermie und die durch Gezeiten erzeugte Energie. Eine weitere Quelle erneuerbarer Energien ist das energetische Potenzial der Biomasse (Biogas, Bioethanol, Holz u. a.), welcher aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen wird.
EEG
Deutsches Gesetz für Erneuerbare-Energien, soll gemäß seinem Zweck im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte verringern, fossile Energieressourcen schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien fördern. Es dient somit insbesondere dem Klimaschutz und gehört zu einer Reihe gesetzlicher Regelungen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle und Kernkraft verringert werden soll.
Solarzelle
Eine Solarzelle oder photovoltaische Zelle ist ein elektrisches Bauelement, das kurzwellige Strahlungsenergie, in der Regel Sonnenlicht, direkt in elektrische Energie wandelt. Die Anwendung der Solarzelle ist die Photovoltaik.
Monokristalline Solarzelle
Monokristalline Solarzellen bestehen aus einem hochreinen, gezogenen Silizium-Einkristalls. Ihr Wirkungsgrad zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom erreicht 14-20 %. Erkennbar sind diese Zellen an ihrer einheitlichen, dunklen Färbung.
Polykristalline Solarzelle
Polykristalline Solarzellen bestehen aus einem gegossenen Siliziumblock. Beim Abkühlen des flüssigen Materials entsteht die typische „Eisblumenstruktur“. Polykristalline Solarzellen sind im Vergleich zu Monokristallinen etwas preisgünstiger in der Herstellung, besitzen jedoch einen etwas geringern Wirkungsgrad von ca. 13-17 %
Silicium
Silicium (auch Silizium) ist ein klassisches Halbmetall. 95 % aller Solarzellen werden aus Silizium hergestellt. Silizium ist nichts anderes als Quarzsand, die Erde besteht zu etwa 15 Masseprozent aus Silizium.
Dünnschichtmodul
Das kostengünstigste Modul. Dünnschichtmodule werden in der Regel aus amorphen Solarzellen hergestellt und sind im Vergleich zu den mono- und polykristallinen Solarzellen dünn und leicht. Bei der Herstellung wird z. B. Silizium in einer dünnen Schicht auf ein Trägermaterial (Glas) aufgedampft oder aufgesprüht.
Der Wirkungsgrad liegt bei ca. 4-10%
Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 3,9 · 1024 J, das entspricht 1,08 · 1018 kWh, auf die Erdoberfläche.
Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 7.000-fachen des Weltprimärenergiebedarfs.
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